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Frisch gebraut

Genussdorf Gmachl

Erlebnisreportage mit hopfiger Note von Susanna Bingemer

Ein leichter Duft von Hopfen und Malz schwebt durch den Dorfladen, bis vor zur Rezeption. Es ist Mittwoch, Brautag im Gmachl. An diesem Tag kommt Braumeister Hans Seidl ins Haus und braut Bier – nach alter Handwerkskunst und exklusiv für Hotelgäste und Dorfbewohner. „Es ist süffig, mit feiner Kohlensäure und einer guten Hopfennote. Ein richtig erfrischendes Bier“, beschreibt Seidl den Trank. Mehr als 40 Jahre Erfahrung hat er als Braumeister, eigentlich ist er in Rente, aber mit Leidenschaft unterstützt er Familie Gmachl in deren hauseigener Brauerei. Überhaupt die Gmachls. Bei ihnen wird Genuss ganz großgeschrieben. Nicht umsonst haben sie ihren Hotelbetrieb „Genussdorf“ genannt. Die Hoteliersfamilie aus Bergheim möchte ihre Gäste einfach nach Strich und Faden verwöhnen – auch und gerade mit selbstgemachten Köstlichkeiten. Wahrscheinlich hat die Familie die Gastfreundschaft einfach im Blut: Bereits in der siebten Generation führen Franz und Silvia Gmachl das Hotel vor den Toren Salzburgs und auch ihr Sohn, Franz V., wirkt als Vertreter der achten Generation schon kräftig mit. Er ist es auch, der sich zusammen mit Braumeister Seidl um den jüngsten kulinarischen Zuwachs kümmert, das selbstgebraute Bier. 

Doch der Reihe nach: Schon im Jahr 1787 schenkte die Familie „Gmachl“ in ihrem Gasthof am Bergheimer Dorfplatz Bier aus – an Fuhrleute, die einen Schlafplatz und Stärkung suchten, genauso wie an die Dorfbewohner, die sich in gemütlicher Runde treffen wollten, ein kühles Bier trinken oder eine gute hausgemachte Wurst genießen. Schon damals gehörte zum Gasthaus eine Metzgerei, denn die Gastwirte verstanden auch das Metzger-Handwerk. Im Laufe der Jahre entstand aus dem bäuerlichen Dorfgasthof schließlich ein modernes Wellnesshotel, das keine Wünsche offen lässt: exklusive Zimmer, Haubenrestaurant, idyllischer Natur-Badeteich, großzügiger Spa-Bereich mit dem ganzjährig nutzbaren Outdoor-Infinity-Pool auf dem Dach als Highlight – hier kann man, umhüllt von warmem Wasser, den grandiosen Ausblick auf die Berge rund um Salzburg und die Festung Hohensalzburg genießen. Bei all dem exklusiven Komfort verstehen es die Gmachls und ihr Team aber auch, ihre Gäste mit familiärer Atmosphäre und herzlichem Service zu umhüllen – sozusagen in alter Tradition. Denn in der sind sie fest verankert, interpretieren sie aber neu und zeitgemäß.

Gmachl traditionelles Bier gebraut! Als erstes Hausbier kredenzte man das naturtrübe FRANZ Zwickl – ein Zwickl ist ein ungefiltertes Bier, dem man die Zeit gibt, die es braucht. Das Bier glänzt durch eine feinwürzige Hopfennote und animiert mit einer gut eingebundenen Kohlensäure. Hans Seidl mag es besonders gern, denn „in einem Zwickelbier bleiben alle Inhaltsstoffe in ihrer Urform erhalten“, so der gebürtige Steirer. Inzwischen braut er für das Genussdorf Gmachl ein Helles, ein Dunkles, und ein Weizenbier. Und jeden Mittwochabend gibts dann frische Biere zum Verkosten für alle interessierten „Hopfennascher“. Und wer seiner Leidenschaft für Bier noch mehr auf den Grund gehen will: Hans Seidl gibt auch eintägige Braukurse. Und so kam schließlich die Idee mit dem Genussdorf: Neben dem Hotel sollte auch das Gasthaus wiederaufleben! Man baute das Wirtshaus und die Metzgerei um und seit 2013 sind FRANZ der Wirt und FRANZ der Metzger wieder Treffpunkt für die Dorfbewohner. Auch die Hotelgäste lieben das gemütliche, helle Wirtshausambiente und die hausgemachten Fleisch- und Wurstspezialitäten wie Knackwurst, Leberknödel oder Kalbsbeuscherl. Und natürlich spielt im Wirtshaus ein zünftiges Bier eine entscheidende Rolle.

Also war es nur eine Frage der Zeit, bis man das nächste Genuss-Projekt in Angriff nahm – Bier selbst brauen. Ein unfiltriertes, regionales Dorfbier mit Wasser aus Bergheim und Rohstoffen aus Österreich sollte es sein. Gedacht, getan: Franz IV. und Silvia Gmachl und ihr ältester Sohn Franz V. belegten erst einmal einen Braukurs beim bekannten österreichischen Braumeister Axel Kiesbye und besuchten andere Brauereien der Region – schließlich ist Salzburg im Land der Heurigen eine Hochburg der Bierkultur mit der großen Privatbrauerei Stiegl als wohl bekanntestem Betrieb. „Wir mussten ein Gefühl für die Größe unserer Brauerei bekommen“, so Franz junior. Man wollte klein bleiben: „Wir brauen nur etwa 50.000 Liter im ganzen Jahr. So viel macht Stiegl ja mit einem Sud.“ Es entstand also eine kleine Brauerei im Haus mit allem Drum und Dran – wie immer legten die Gmachls auch bei der technischen Ausstattung Wert auf beste Ware, denn „die Qualität eines Produkts fängt bei der Qualität der Produktionsmittel an“. Also entschieden sie sich für die hochwertigen Kupferbraukessel der Firma Caspary vom nahen Chiemsee, die noch dazu auch optisch ein echtes Highlight sind. Zusammen mit Braumeister Seidl tüftelten sie an der Rezeptur fürs eigene Bier, Franz junior ließ sich zum Bier-Sommelier ausbilden. Der Braumeister versprach dem frischgebackenen Sommelier: „Zu deinem 25. Geburtstag ist das erste Bier zum Probieren fertig.“ Er hielt sein Versprechen und seit 2017 wird in der Brauerei Gmachl traditionelles Bier gebraut! Als erstes Hausbier kredenzte man das naturtrübe FRANZ Zwickl – ein Zwickl ist ein ungefiltertes Bier, dem man die Zeit gibt, die es braucht. Das Bier glänzt durch eine feinwürzige Hopfennote und animiert mit einer gut eingebundenen Kohlensäure. Hans Seidl mag es besonders gern, denn „in einem Zwickelbier bleiben alle Inhaltsstoffe in ihrer Urform erhalten“, so der gebürtige Steirer. Inzwischen braut er für das Genussdorf Gmachl ein Helles, ein Dunkles, und ein Weizenbier. Und jeden Mittwochabend gibts dann frische Biere zum Verkosten für alle interessierten „Hopfennascher“. Und wer seiner Leidenschaft für Bier noch mehr auf den Grund gehen will: Hans Seidl gibt auch eintägige Braukurse. 

Im Genussdorf Gmachl feiert man gutes Bier, nach allen Regeln der Kunst frisch gebraut und mit ganz eigenem Charakter. Bier-Sommelier Franz V. jedenfalls ist begeistert von der Vielfalt des Gerstensafts: „Es gibt so viele verschiedene Biere! Hell, dunkel, viel oder wenig Hopfen. Untergärig, obergärig … einfach faszinierend.“

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