....die Geschichte vom Hotel Hochschober

Eine (Familien-)Geschichte, geprägt von unschätzbarem Unternehmergeist, die das Hotel Hochschober und die Turracher Höhe zu einem ganz besonderen Fleckchen Erde macht.

26. Okt 2017
....die Geschichte vom Hotel Hochschober

Reisen wir zurück in das Jahr 1929, als Hans Leeb und seine Frau Hilde den Gasthof Hochschober mit 30 Gästezimmern auf 1.763 Meter Seehöhe eröffnen. Fließend Wasser und Zentralheizung, Innovationen für die damalige Zeit, locken immer mehr Österreichische Gäste aus Wien und Graz, aber auch aus Süddeutschland und Ungarn auf die Turrach.

1933 folgt der Zubau von weiteren 20 Zimmern. Diese Arbeit sollte allerdings unter keinem guten Stern stehen -

nur ein Jahr später vernichtet ein verheerendes Feuer den Gasthof Hochschober bis auf die Grundmauern.

Im Dezember 1936 öffnet der „neue“ Hochschober seine Pforten, aber auch dieses Glück sollte nicht lange währen. Und so bestimmen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges Kriegswirren und Besatzungsmächte das Geschehen im Hochschober. Diese dunkle Zeit wird für Hans und Hilde Leeb durch den Fall ihres erst 18-jährigen Sohnes Wilfried noch dunkler. Dann, 1949, bekommen sie „ihren“ Hochschober von den englischen Besatzungsmächten wieder zurück, wenn auch in desolatem Zustand.

Im Zuge einer mühevollen Totalsanierung wird die Anzahl der Betten auf 75 erweitert. Der Hotelbetrieb hat sich von den „Strapazen“ der letzten Jahre erholt und floriert. Nicht zuletzt aufgrund des Anschlusses an das Stromnetz im Jahr 1957. Ein Erfolg auf ganzer Linie, wenn man bedenkt dass es bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal ein Kühlhaus im Hotel gab. Hans und Hilde Leebs Neffe Peter gilt aufgrund des Verlustes ihres Sohnes als erklärter Nachfolger des Hochschobers und kehrt 1963 in den Hotelbetrieb zurück.

Weitere Um- und Neubauten im Hotel folgen, aber auch die Infrastruktur rund um das Hotel wird modernisiert. Die zweite Generation, Peter und seine Frau Barbara Leeb entwickeln das Hotel immer weiter. Und auch privat ist ihnen das Glück hold. Tochter Karin und die drei Söhne Hannes, Ralf und Thomas machen die Hoteliersfamilie komplett.

Das Hotel wird mit den Jahren immer größer, moderner und angebotsreicher.

Regelmäßige Renovierungen, Erweiterungen, Vergrößerungen und der Bau von innovativen Wellnessanlagen prägen die Hotelgeschichte in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren.

Eines der größten Highlights in der Entstehung des Hotel Hochschober wie wir es heute kennen - das Seebad.

Nach 10 Jahren intensiver Planungs- und Entwicklungsarbeit eröffnet 1995 das weltweit einmalige Seebad im Turracher See.

Eine weitere Sensation: das Hochschober-Hamam, das orientalische Bad am Berg, öffnet 1998 seine Pforten.

2003 vollzieht sich dann der nächste Generationenwechsel. Karin Leeb und Martin Klein führen das Hotel bis heute in der 3. Generation. Mit ihren Visionen wird das Hotel um weitere Innovationen reicher. Chinesisches Teehaus, Seidenstraße, Bibliothek „Wortreich“, Hightech-Küche und vieles mehr machen den Aufenthalt für den Gast nun zu einem Erlebnis der Extraklasse.

Und die vielen Stammgäste, die seit Jahrzehnten „HochschoberN“, geben dem Erfolg recht. Ein Erfolg, der in erster Linie der Gastgeberfamilie und ihrer Geschichte zuzuschreiben ist.

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