Die vitale Kraft der Wiesenkräuter hoch oben am Berg ist ein probates Heilmittel. "Ein Bett im Bergheu..." der Hit in den Wellnesshotels. Die Almwiesen werden großteils von Hand gemäht. Steile Hänge und das auch teils zerklüftete Gelände schließen den Einsatz von Mähmaschinen aus.
Die Vegetation lässt ein höchstens zwei mal im Jahr einen Schnitt zu. Getrocknet ist dieses Bergheu mit seinen Gräsern, Blüten und Kräutern von hohem gesundheitlichem Wert.
Seit dem Mittelalter ist bekannt, daß sich die Senner, nachdem sie einen Sommer lang auf der Alm im Heu gelegen sind, sich jeglicher rheumatischer Beschwerden entledigen konnten. Daraus entwickelten sich bereits im letzten Jahrhundert die ersten "Heubäder" als Kureinrichtungen für Bergurlauber.
Seit Jahren erfreut sich das Heubad'l im Zuge der Wellnessanwendungen höchster Beliebtheit.
Für die Anwendungen wird das Heu zuerst eingewässert. Dadurch wird der Hauptwirkstoff, (das ätherische Öl Cumarin) freigesetzt.
Auf einer vorgewärmten Liege wird der Gast in dieses warme Heu gebettet. Während ca. 20 bis 30 Minuten bewirkt dies eine intensive Stoffwechselanregung bei gleichzeitiger milder Überwärmung.
Eingesetzt wird das Heubad bei Problemen der Atemwege, Verkühlung, Erscheinung des rheumatischen Formenkreises, aber vor allem zur Vorbeugung jeglicher Krankheiten.